NACHHALTIGKEIT

 

Röhm erzeugt regenerativ mehr elektrische Energie wie die gesamte Unternehmensgruppe selbst verbraucht!

 

In einem Rohstoffgewinnungsbetrieb kommen große Elektro-Antriebsmotoren für energieintensive Arbeitsprozesse zum Einsatz. Dies war für uns ein Kriterium, das uns zum Bau einer Freiland-Photovoltaikanlage führte. Im Jahr 2006 ging unsere erste von derzeit insgesamt drei PV-Anlagen ans Netz.

 

Insgesamt produziert Röhm an drei verschiedenen Standorten mit > 2MWp deutlich mehr elektrische Energie aus regenerativer Erzeugung, als innerhalb der Röhm-Gruppe verbraucht wird. 

 

Unser Bemühen und Engagement um Nachhaltigkeit wird weitergehen.

 

SOLARKRAFTWERK BALTRINGEN

 

An unserem Kiesstandort Baltringen wurde die Rohstoffentnahme 2001 beendet. Wir wissen, dass Rohstoffressourcen endlich sind. Umso mehr sind wir als ein Unternehmen der Gesteinsindustrie verpflichtet, etwas Nachhaltiges und Dauerhaftes für unsere Nachwelt zurück zu lassen. So entwickelten wir, zusammen mit Beratern und Fachplanern, für diesen Standort ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes dreigliedriges "Innovationskonzept". 

 

Wir stellten uns dabei die Frage, wie eine sinnvolle Folgenutzung für das 30 ha große Areal gefunden werden kann. Die vorgegebenen Rekultivierungsmaßnahmen waren zu diesem Zeitpunkt bereits weit fortgeschritten, sodass der Weg zu einem tragfähigen Gesamtkonzept bezüglich der Folgenutzung nur über die Träger öffentlicher Belange (Gemeinde, Landratsamt, Regierungspräsidium) und die Öffentlichkeit führen konnte.

 

Die Festlegung einer Folgenutzung für eine stillgelegte Kiesgrube ist stets ein Konfliktfeld zwischen den Interessen des Naturschutzes und der Grundstückseigner. Hier treffen sich in der Regel zwei grundlegend unterschiedliche Zielsetzungen, die nicht von vorneherein auf Harmonisierung angelegt sind. Ein neuartiges Gesamtkonzept wurde erstellt, mit dem ein Ausgleich zwischen Naturschutz-, Kommunal- und Eignerinteressen erreicht wurde.

 

Die drei Bausteine des Innovationskonzeptes sind:


- Energie der Zukunft - Bau eines Photovoltaikkraftwerkes mit 1 Megawatt Leistung.
- Aufforstung mit Laubwald auf der Rekultivierungsfläche u. integriertem Wildgehege.

- Die Errichtung von Ferienhäusern und einer Hotelanlage mit Gastronomiebetrieb.

Geländefläche: ca, 3,5 ha
PV-Gesamtleistung: 1.057 kWp
Kristalline Module: 6.524 Stück
Wechselrichter: 2 Stück mit je 500 kW

Stromerzeugung:

ca. 1.065.000 kWh/a
Klimafreundlicher Strom:

für ca. 335 Haushalte

Vermiedene CO2-Emission:

ca. 710 t/a

 

Betreiber:
Röhm-Sonnenpark Oberschwaben GmbH & Co. KG, Wendlingen

SOLARKRAFTWERK WENDLINGEN

 

Der Nachhaltigkeit verschrieben

 

Mit einem außergewöhnlichen Event feierte Röhm im Jahr 2008 die Inbetriebnahme der dritten und vorläufig letzten Photovoltaikanlage. Diesmal nicht als Freilandanlage konzipiert, sondern in Form einer Dachanlage auf dem 5.000 m² großen Industriedach am Stammsitz in Wendlingen.

 

Mit einem Ballonkorb am Haken des 130 t starken Röhm-Krans beförderte man die Besucher anlässlich der Einweihung der neuen Dachanlage in luftige Höhen. Mit "Ballonfeeling" im eigens bereitsgestellten Ballonkorb hatten die Insassen einen ungetrübten Blick auf die neue Solaranlage, bis hin zur Schwäbischen-Alb.

Photovoltaik-Anlage auf Industriehallen in Wendlingen:
Nennleistung 136 Kilowatt Spitze (kWp)

 

Jahres-Energieertrag:

ca. 131.000 Kilowattstunde (kWh)

CO2-Einsparung pro Jahr:

ca. 121.000 Kilogramm, kristalline Module Phoenix PHX-160V

 

Betreiber:
Röhm-Sonnenpark Oberschwaben
GmbH & Co. KG, Wendlingen

SOLARKRAFTWERK RAMSKLINGE

 

Ehemalige Mülldeponie liefert Strom für 350 Haushalte

 

Die ehemalige Kreismülldeponie des Landkreises Esslingen ist seit längerem nicht mehr in Betrieb. Von Seiten des Betreibers wurde der Deponiekörper so umgestaltet, dass auf einer Fläche von 3 ha Platz für die Installation einer Photovoltaikanlage war.

Nach Einigung mit dem Abfallwirtschaftsamt im Jahr 2007 entstand das Konzept "Röhm-Sonnenpark Ramsklinge". Ende September 2008 konnte die bis zu diesem Zeitpunkt mit 0,835 MWp größte Photovoltaik-Freilandanlage in der Region Suttgart erfolgreich ihren Betrieb aufnehmen.

 

Die große Herausforderung bei diesem Projekt lag in der technischen Umsetzung. Der Verebnungsbereich des Deponiekörpers besteht aus einer Oberflächenabdichtung aus Asphalt mit einer zusätzlichen hydraulischen Pufferschicht aus Schotter. Damit war vorgegeben >die Trägerkonstruktion durfte nicht in das Erdreich gerammt werden<. Es musste eine komplett neue Befestigungskonstruktion entwickelt werden, die den Schutz des Deponiekörpers ebenso berücksichtigt, wie die Tragfähigkeit und die Stand- und Windfestigkeit der Photovoltaikanlage.

 

Die Zusammenarbeit von Röhm, als Betreiber und Betonexperte, der Lörz & Company, als erfahrenem Projektentwickler, und der Phoenix Solar AG, als Generalunternehmer für Bau und Realisierung, hat sich erneut bewährt. Es entstand ein in dieser Art erstmalig eingesetztes Träger- und Befestigungssystem.

Geländefläche: ca. 3 ha


PV-Gesamtleistung: 846 kWp


Dünnschicht-Module: 11.280 Stück


Wechselrichter: 2 Stück


Stromerzeugung: ca. 850.000 kWh/a

 

Vermiedene CO2-Emissionen:

ca. 785.000 kg/a

 

Bauweise: Unterkonstruktion auf Betonfertigteilen, Längsträgerprofil und Alu-Modulträger
Neigungswinkel 30°,
Ausrichtung Süd

 

Betreiber:
Röhm-Sonnenpark Ramsklinge GmbH + Co. KG, Wendlingen

 

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